Innenansicht Hotelzimmer des Park Inn Frankfurt Airport Hotel

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Hotelimmobilienmarkt Deutschland

Mit einem neuen Höchstwert von 495,6 Millionen Übernachtungen blieb Deutschland auch im Jahr 2019 ein beliebtes Reiseland. Die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste überschritt den Vorjahreswert von 478,0 Millionen um 3,7 %. Dabei entfielen, wie auch in den vergangenen Jahren, gut vier Fünftel der Übernachtungen auf nationale Gäste (2019: 405,7 Millionen) und rund 18 % auf Übernachtungen von internationalen Reisenden (89,9 Millionen). Die Zahl der Übernachtungen von inländischen Gästen stieg um 3,9 %, die von Gästen aus dem Ausland um 2,6 %. Die europäischen Nachbarn hatten mit 74,1 % den größten Anteil an der internationalen Nachfrage (66,7 Millionen Übernachtungen), wenngleich 2019 auch aus den USA (+4,3 %) deutlich mehr Gäste begrüßt werden konnten.

Die Hotelbetriebe in Deutschland profitierten von der positiven Entwicklung der Nachfrage auch umsatzseitig: Nach Veröffentlichungen des Benchmark-Dienstleisters STR Global stieg die durchschnittliche Zimmerauslastung deutscher Hotels im Jahr 2019 um 0,4 Prozentpunkte auf 71,9 % (2018: 71,5 %). Ebenfalls moderat, doch zufriedenstellend war die Entwicklung des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises ADR = Average Daily Rate) um 0,7 % auf knapp 104 Euro pro belegtem Zimmer (netto, ohne Frühstück). Der Indikator bleibt somit zum dritten Mal in Folge über der 100-Euro-Marke. Hotels in München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg erzielten die höchsten Durchschnittsraten. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR = Revenue per Available Room) als Produkt von Auslastung und Zimmerpreis entwickelte sich daher ebenfalls positiv auf rund 74 Euro, was einem Wachstum um +1,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die stärkste Hotelperformance (gemessen am RevPAR wurde in München, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Frankfurt registriert.

Stand: 31. Dezember 2019

Quellenverzeichnis: